Finalist des "Großen Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Mittelstandspreis
Dominic Himmer, Sabine Hirsch-Himmer, Reinhard Himmer (Komplementär der Firma Hirsch KG),
Alexandra Himmer, Oliver Weigel (Oberbürgermeister Stadt Marktredwitz) und
Markus Brand (Wirtschaftsförderer der Stadt Marktredwitz)
             
Bild-Quelle: Hirsch KG


Am vergangenen Samstag erhielt der Geschäftsführer der Hirsch KG, Reinhard Himmer, die Statue als Finalist des „Großen Preises des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung für herausragende Leistungen in allen fünf ausgeschriebenen Kriterien.

Aus über 4.500 nominierten Unternehmen hat es die Firma Hirsch KG unter die 6 Finalisten Bayerns geschafft. Der begehrteste Wirtschaftspreis wurde nun bereits zum 20. Mal im Rahmen eines feierlichen Galaabends verliehen. Die Bewertung der nominierten Unternehmen erfolgt dabei nicht nur nach betriebswirtschaftlichen Kriterien, sondern in ihrer Gesamtheit und Rolle in der Gesellschaft. Ziele der Oskar-Patzelt-Stiftung sind die Förderung einer Kultur der Selbstständigkeit nach dem Motto "Gesunder Mittelstand - Starke Wirtschaft - Mehr Arbeitsplätze" und Respekt, Achtung und Anerkennung unternehmerischer Tätigkeit und Tugenden.

Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Seit der Erstverleihung im Jahre 1995 hat sich der Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung zum wichtigsten deutschen Mittelstandswettbewerb entwickelt.
Im Jahr 2014 wurden deutschlandweit 4.555 Unternehmen nominiert, davon 997 aus Bayern.
Die Jurystufe erreichten 199 bayerische Unternehmen, aus deren Kreis nun 6 Finalisten und 4 Preisträger ausgezeichnet wurden.
Die vorgegebenen Wettbewerbskriterien sind: Gesamtentwicklung des Unternehmens, Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Modernisierung und Innovation, Engagement in der Region, Service und Kundennähe, Marketing.
Die Unternehmen können sich nicht selbst für den Preis bewerben, sondern müssen vorgeschlagen werden. Hiermit möchte sich die Firma Hirsch bei der Stadt Marktredwitz und der IMBEMA Consult GmbH für die Nominierung herzlich bedanken.  Denn "Wer hier nominiert wurde, hat allein durch diese Auswahl bereits eine Auszeichnung 1. Güte erfahren."  wie Barbara Stamm, Präsidentin des Bayerischen Landtages bereits sagte.

Laudatio der Oskar-Patzelt-Stiftung über die Firma Hirsch
Als Georg Hirsch 1954 sein Unternehmen gründete, hatte der 27jährige Werkzeugmacher 700 DM Startkapital sowie einige gebrauchte Maschinen zur Verfügung. Unterstützung bekam er von einem Mitarbeiter. Die Produktion fand in einem 20 qm großen umgebauten Ziegenstall statt. Zu dieser Zeit ahnte noch niemand, dass sich aus dem Zwei-Mann-Betrieb aktuell eine Firma mit 122 Mitarbeitern und 13 Azubis auf einer Produktionsfläche von 10.000 qm entwickeln wird.
In den letzten 15 Jahren wurden mehr als 60.000 verschiedene Produkte und Werkzeuge produziert. Das Portfolio umfasst verschiedene Federn, Drahtbiegeteile, CNC-Drehteile und einen Werkzeugbau. In den Jahren  2010/2011 wurden Investitionen mit Augenmaß getätigt, um die Eigenkapitalquote zu erhöhen, da 2012 mit Investitionen in Höhe von 950.000 Euro begonnen wurden, ohne Bankfinanzierungen in Anspruch nehmen zu müssen.
Zusätzlich zu den normalen Investitionen von rund 500.000 Euro wurden 2012 rund 450.000 Euro in die Modernisierung der Schulungs- und Sozialräume investiert. Im Folgejahr (2013) gelang es, den Umsatz wieder zu steigern, obwohl der Material- bzw. Legierungszuschlag weiter gesunken war. Mit Investitionen in eine Gleitschleif- und eine Sandstrahlanlage konnte ein wesentlicher Vorteil gegenüber den Mitbewerbern herausgearbeitet werden. Beide Automaten dienen zur Oberflächenbehandlung von Federn. Durch sie kann flexibler und schneller auf Kundenwünsche reagiert werden, da der Arbeitsgang nicht mehr außer Haus gegeben werden muss und damit Transport- und Arbeitskosten wegfallen. Trotz des Lehrlingsmangels wurden 2013 alle 13 Ausbildungsplätze besetzt.
Bevorzugt fördert die Hirsch KG Kinder- und Jugendprojekte wie Kindergärten und Sportvereine, aber auch Freiwillige Feuerwehren, das THW und andere Hilfe leistende Verbände sowie diverse kulturelle Aktivitäten.



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